| Petra Morsbach | |||||
| "Opernroman" | Roman, 1998 | ||||
| Eine Kunst ohne Menschen wäre vielleicht besser, verhaspelt sich Jan, errötet und setzt sich ans Klavier. Aus der Vorrede
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"Der Opernroman beschreibt ein Opernhaus, und
zwar nicht nur als Kunstort, sondern auch als sozialen Kosmos. Hier kommen
alle vor: vom Kulissenschieber bis zum Intendanten, von der werdenden
Primadonna bis zur Kantinenwirtin.
Das Buch bezaubert durch Fülle. Es gibt viele Personen, aber keine Nebenfigur; auch wer bloß durch ein paar Abschnitte huschen darf, ist wichtig und bleibt im Gedächtnis. Zu den dauerhaft Präsenten gehören die Regieassistentin Babs mit ihren klugen Analysen; der Korrepetitor Jan, musikalisch, aber nicht intrigant genug; der Geiger Laurent, der sich aus strenger Musikliebe das Leben abtrainiert; und die damenhafte Cellistin Astrid, sechs Jahre älter als Laurent, die, anfangs sehr zu dessen Unmut, in seinen eindeutigen Träumen vorkommt." Michael Schweizer, BERLINER ZEITUNG
Michael Schulte, DIE WOCHE |
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